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Strukturreformen für Ostfriesland

Bereits seit 2005 wird in Ostfriesland über die Bildung eines übergreifenden Landkreises Ostfriesland diskutiert, der vermutlich die heutigen Landkreise Aurich, Leer und Wittmund sowie die kreisfreie Stadt Emden umfassen könnte. Im Raum steht auch die Debatte über die Gründung eines Regionalrats, der als zusätzliches politisches Gremium die Interessen von Städten und Gemeinden bündelt und die regionale Zusammenarbeit forciert. Andere wiederum favorisieren wesentlich einfachere Modelle, bei denen die ostfriesischen Kommunen projektbezogen zusammenarbeiten. Und über allem schwebt der Vorschlag, eine ostfriesische Partei auf den Weg zu bringen.

Die Gründe für solche Struktureformen sind vielschichtig. Primär geht es um die Intensivierung der Zusammenarbeit in der Region Ostfriesland. Durch einen einheitlichen Auftritt und eine einheitliche, gebündelte Stimme nach außen lassen sich gegenüber Land, Bund und der Europäischen Union die regionalen Interessen besser vertreten, und Politik aktiver mitgestalten. Zusätzlich soll es mehr Transparenz für die Bürger, eine Verbesserung der Verwaltungsdienstleistungen und mehr (direkte) bzw. gestärkte Demokratie geben. Auch finanzielle Einsparpotenziale und die Freisetzung von bislang gebundenen Ressourcen in Politik und Verwaltung sind weitere Gründe für die geführte Diskussion um eine strukturelle Veränderung der Region Ostfriesland.

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One Response to "Strukturreformen für Ostfriesland"

  1. MiKo sagt:

    Wenn alle so denken, würde eine ost-friesische Partei, die sich für die Ziele einsetzt sicher nicht wenige Stimmen bekommen…

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