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Schnapszahlen, böse Sterne und Überstunden: Heiratsboom auch in Ostfriesland

Samstag, 7. Juli 2007 – ein Tag, ein Datum. Auf den ersten Blick eigentlich nichts Besonderes. Es sei denn, man schreibt das Datum in Zahlen aus und stellt eine Null vorweg. Ergebnis: 07.07.07, eine Datum-Schnapszahl. Für viele Menschen ist ein solcher Tag deshalb ein magisches Datum. Insbesondere für sich ganz doll lieb habende Pärchen. Deshalb stürzen sich an solchen Tagen auch viele verliebte Turteltäubchen ins Unglück und heiraten. Wohl und Respekt denen, die es geschafft haben, sich zuvor mit einem Ehevertrag abzusichern. Denn auch wenn es heute keiner hören will, stehen Schnapszahl-Ehen unter keinem guten Stern. Das zeigt zumindest die Statistik, die für Ehen, die an solchen Tagen geschlossen werden, höhere Scheidungsraten prophezeit. Und woran liegts? Vermutlich an voreilig geschlossenen Ehen, die allein des Datums wegen zustande kamen.

Aber da dieser warnende Beitrag erst am heutigen Tag erschienen ist, werden heute dennoch viele Ostfriesen sich das Ja-Wort geben. Fast 100 Paare sollen es sein, die heute den Bund der Ehe schließen. Das hat zumindest die Redaktion der Ostfriesen Zeitung recherchiert, die auch gleich an die fälligen Sonderschichten der Standesbeamten erinnert. Die spektakulärste Schnapszahl-Trauung findet übrigens während des Esenser Schützenfestes statt. Eine Zahnarzthelferin und ein Elekroinstallateur geben sich dort in einem Riesenrad in etwa 50 Metern Höhe das Ja-Wort. In den anderen schwebenden Gondeln nehmen Trauzeugen und Gäste der Hochzeit Platz. Keine schlechte Idee, denn zum Schützen-Bierzelt hat es die Hochzeitsgesellschaft bestimmt nicht weit. Na denn: Glückwunsch, Prösterchen und alles Gute für die Zukunft!

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