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Pixel statt Steine: Kickers Emden baut sich ein virtuelles Stadion

Virtuelles, pixeliges Kickers-Stadion

Der Stadionbau des Emder Regionalligisten Kickers Emden schreitet voran – zumindest virtuell. Der vor kurzem gegründete Förderverein „Ein Stadion für Emden – Ostfriesland e.V.“ hat heute eine neue Internetseite gelauncht, auf der in Zukunft über die Pläne, Aktivitäten und Fortschritte der Initiative berichtet werden soll. Nicht ganz neu, aber durchaus interessant, ist die Idee, den Fans, Freunden und Förderern virtuelle Stadionpixel zu verkaufen. So gibt es auf der Seite die Abbildung eines Stadions, auf der einzelne oder mehrere Pixel gekauft werden können. Als Gegenleistung kann man auf der gekauften Fläche ein Bild oder Logo samt Verlinkung hinterlegen. Auch eine E-Mail-Adresse kann hinterlegt werden. Die durch die Pixelverkäufe erzielten Einnahmen fließen in den Stadionbau.

Ein Stadionpixel (das sind 10×10 Bildschirmpixel) kostet fünf Euro, erhältlich sind pro Kauf maximal 25 (5×5) Stadionpixel. Wer mehr investieren möchte, kann sich…

… auch eine Namenstafel auf dem offiziellen Stadionmodell reservieren. Hier stehen mehr als 9.000 Felder für Namen zur Verfügung. Ein Eintrag auf dem Spielfeld kostet 100 Euro, Sitzplätze schlagen mit 50 Euro zu Buche und Stehplätze sind für 20 Euro erhältlich. Das Modell kann bald in Natura beim Delftfest im VW-Shop bewundert werden, zudem wird die ostfriesische Tagespresse morgen sicherlich ausführlich berichten und erste Bilder präsentieren.

Ein Aufnahmeantrag für den Förderverein, Informationen für die Presse und die Möglichkeit, einen Newsletter zu abonnieren, runden das noch spärliche Online-Angebot ab. In Zukunft werden aber hoffentlich weitere Informationen auf der Webseite des Fördervereins zu finden sein. Vor allem ein vollständiges Modell des geplanten Stadions wäre schön. Sinnvoll wäre womöglich auch eine Zusammenlegung der einzelnen Internetseiten. Wer über das Geschehen beim BSV Kickers Emden informiert sein möchte, muss jetzt bereits regelmäßig drei Webseiten besuchen: bsv-kickers-emden, bsv-poolpartner.de sowie stadionbauer.de .

Ostfriesenblog.de hat sich übrigens im virtuellen Stadion bereits Sitzplätze für alle Autoren reservieren lassen. Spätestens übermorgen sollte dann auch unser Logo dort zu finden sein. Wir gehen also mit gutem Beispiel voran, um in Zukunft nicht mehr bei Kälte, Regen und Wind im Schlamm und auf den kargen Rängen des Embdena-Stadions stehen zu müssen.

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5 Responses to "Pixel statt Steine: Kickers Emden baut sich ein virtuelles Stadion"

  1. Manuel sagt:

    Sehr geil, ich kaufe mir auch welche. Aber ob die Einnahmen für einen Stadionbau reichen? Ich bezweifel das. So groß ist die Kickers-Anhängerschaft nun auch nicht. Und Kickers ist auch kein richtiger Traditionsverein. Was meint ihr? Eine Aktion, die zum Scheitern verurteilt ist?

  2. Frankyboy sagt:

    Das Geld für ein komplettes Stadion wird der Förderverein dadurch auch nicht einnehmen. Vielmehr geht es darum, Interesse am Projekt zu wecken. Trotzdem eine super Sache, dass nun endlich Bewegung in diese Geschichte kommt.

  3. Lutzine sagt:

    also wenn die alle pixel verkaufen, sind das ja über 30000 euronen, dasi st doch schon mal gut. dazu kommt dann doch noch richtige modell. da gibts auch nochmal kohle für. aber ob das alles reicht? wir werden ja sehen. fidne es übrigens voll doof, das es jetzt einen zaun im alten stadion gibt. was soll denn das? Grüße von Lutzine

  4. >>Wer über das Geschehen beim BSV Kickers
    >>Emden informiert sein möchte, muss jetzt bereits
    >>regelmäßig drei Webseiten besuchen:
    >>bsv-kickers-emden,
    >>bsv-poolpartner.de
    >>sowie stadionbauer.de .

    Das Problem ist, das man alle drei nicht unter einen Hut bekommen kann!! Es handel sich hier um drei eigenständige “Firmen”, die zwar das gleiche Thema haben, aber ansonsten einzeln agieren und es auch so wollen.

    Für mich als Admin und Programierer von bsv-poolpartner.de und stadionbauer.de wäre es tatsächlich einfacher, alles unter einen Hut zu packen, aber…….

    Die einzelnen Webseiten sind bewusst so gewollt

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