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OLG Celle entscheidet im Fall Jade-Weser-Port: Hochtief ist raus – Papenburger Bauunternehmen Bunte vor Zuschlag

Es betrifft zwar nicht direkt das Kerngebiet Ostfrieslands, ist uns aber dennoch eine Meldung wert: Das Oberlandesgericht Celle hat heute den Rechtsstreit um die Vergabe des Bauauftrags für den geplanten Tiefsee-Containerhafen Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven entschieden. Dem Urteil des OLG zufolge muss das von der Landesregierung favorisierte Angebot eines Konsortiums um den Essener Baukonzern Hochtief wegen Fehlern im abgegebenen Angebot ausgeschlossen werden. Freuen darf sich dagegen die von dem Papenburger Bauunternehmen Bunte geführte Bietergemeinschaft. Die Richter verfügten eine erneute Bewertung des Angebots von Bunte und seiner Partner. Da mit dem Bau des 480-Millionen-Euro-Projekts möglichst schnell begonnen werden soll, ist davon auszugehen, dass dem Angebot der Bunte-Gruppe zeitnah der Zuschlag erteilt wird. Darauf lässt eine Aussage von Niedersachsens Ministerpräsidenten Christian Wulf schließen. „Ich gehe davon aus, dass wir nach Auswertung der Urteilsgründe den Tiefwasserhafen wahrscheinlich jetzt mit der Firma Bunte realisieren“, sagte Wulff am Mittwoch in Hannover. Bunte habe schließlich viele Bauvorhaben erfolgreich umgesetzt.

Der Bau des Hafens wird positive Auswirkungen für Ostfriesland haben, da beispielsweise das nördliche Emsland und das südliche Ostfriesland wirtschaftlich enger verzahnt werden. Zudem ist davon auszugehen, dass auch neue Arbeitsplätze für die Region Ostfriesland und Umgebung entstehen. Und nicht zuletzt ist es doch auch schön, wenn regionale Bauprojekte von ansässigen Unternehmen durchgeführt werden dürfen…

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