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Verirrt im ostfriesischen Wattenmeer: Blaue Krabbe torkelt durch die Nordsee

Hat da eine Krabbe womöglich den Korken einer im Wasser treibenden Weinflasche gezogen, sich des süßen Gesöffs bemächtigt, und sich anschließend nach Ostfriesland verlaufen? Oder planen Meereslebewesen eine Invasion und Rebellion gegen die Menschheit? Wie die Online-Ausgabe der Ostfriesen-Zeitung heute berichtet, hat ein Fischer aus Dornumersiel eine seltene Blaukrabbe gefangen. Blaukrabben, die ihren Namen dem bunten Panzer und den blaugefärbten Scheren und Beinen verdanken, kommen eigentlich nur an der amerikanischen Atlantikküste vor. Vereinzelt tauchten Lebendexemplare des Allesfressers (Ausnahme: Aas und tote Fische) nach Recherchen des Butjadinger Museums 1965 vor Cuxhafen und 1998 in der Weser auf. Bekannt sind auch einige kleinereKolonien vor der niederländischen Küste. Ein an der Nordseeküste Mitte 2007 ins Netz gegangener 18 Zentimeter breiter Krabben-Exot fristet sein Dasein im Aquarium des Nationalparkhauses Fedderwardersiel. Einen Blaukrabbenfang in ostfriesischen Hoheitsgewässern hat es aber zuvor noch nie gegeben. Ein Bild der Krebsart kann hier bewundert werden. Frank Schätzing, übernehmen Sie!

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