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RWE SmartHome: Power Control bringt die Verbrauchswerte in die Steuerungszentrale

RWE SmartHome Power Control: Die Auslese- und Empfangseinheit lassen sich mit wenig Aufwand montieren.

Klammheimlich hat RWE für seine funkgesteuerte Heimautomationslösung SmartHome eine weitere Komponente in den SmartHome-Onlineshop gestellt. Die „Power Control“ ermöglicht Nutzern das unkomplizierte Auslesen der Zählerdaten eines elektronischen Haushaltszählers. Die neue Erweiterung enthält eine Auslese- und Empfangseinheit, die sich verschlüsselt miteinander austauschen.

Das runde, etwas klobig wirkende Auslesegerät ist mit einem Magneten versehen und wird auf die Infrarotschnittstelle des elektronischen Haushaltszählers geheftet. Wer möchte, kann auch das mitgelieferte Klebeband zur Befestigung verwenden. Nun bringt man in der Nähe des Zählerschranks die mitgelieferte Antenne an und verbindet sie per Kabel mit dem dafür vorgesehenen Anschluss des Auslesegerätes. Ziemlich trickreich ist die Spannungsversorgung gelöst: Ein mit einem USB-Anschluss versehener Netzstecker wird per Micro-USB-Kabel mit dem Auslesegerät verbunden. Wer keinen Stromanschluss in der Nähe des Haushaltszählers hat, kann alternativ Batterien in das Auslesegerät legen.

Das Empfangsteil, ein kleiner USB-Stick, wird anschließend in die SmartHome-Zentrale gesteckt. In der Oberfläche findet man nun unter „Apps & Services“ den Eintrag „RWE SmartHome Power Control Basic“. Mit einem Klick auf den Eintrag wird man in den Webshop geleitet, wo man die Power Control freischalten kann. Danach startet man den Suchmodus und gliedert die neue Komponente ins System ein. Zudem wird man dazu aufgefordert, einen sechzehnstelligen Verschlüsselungscode einzugeben. Der Code wird mitgeliefert.

Die vom elektronischen Haushaltszähler übermittelten Verbrauchs- und Leistungswerte werden in der RWE SmartHome Benutzeroberfläche visualisiert dargestellt. Angezeigt werden die Verbrauchswerte der letzten drei Tage, die Aktualisierung erfolgt wahlweise im 10-Sekunden- oder 3-Minuten-Takt. RWE bietet zusätzlich eine kostenpflichtige Pro-Option an, mit der sich die Verbrauchswerte auch in Euro abrufen lassen, wenn Tarifinformationen hinterlegt wurden. Zudem können Tages-, Monats- und Jahreswerte angezeigt und miteinander verglichen werden. Optional kann man sich auf Wunsch per E-Mail oder SMS über vordefinierte Verbrauchswerte informieren lassen. Dieser Service ist kostenpflichtig. Was ich bislang nicht entdeckt habe, ist eine Export-Möglichkeit für die Verbrauchswerte. Ich selbst nutze bekanntlich die IOS-App “Meters“, um den Verbrauch von Wasser, Strom und Wärme im Auge zu behalten.

Ob die Power Control, die 99,95 Euro kostet, mit dem verbauten Haushaltszähler kompatibel ist, erfährt man in einer Liste, die RWE online gestellt hat. Wer sich unsicher ist, sollte einfach bei seinem Stromversorger nachfragen. Möglicherweise bietet dieser sogar den Austausch des verbauten Haushaltszählers an. Denkbar ist auch, dass RWE in Zukunft den Einbau eines elektronischen Haushaltszählers als Incentive für einen Stromanbieter- Wechsel zu RWE anbietet.

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