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Smarty Ring: Ein schlaues Schmuckstück für die Ringträger unseres Zeitalters

Während der tapfere Hobbit Bilbo Beutlin derzeit im Kino dem „Einen Ring“ zu verfallen droht, kündigt sich für uns Techies ein wesentlich interessanterer Ring an. Der sogenannte „Smarty Ring“ nutzt eine Bluetooth-Verbindung, um als Erweiterung des Handys den Ringträger über eingehende Anrufe, SMS-Nachrichten oder eingehende Status-Meldungen von Facebook, Twitter und Skype zu informieren. Zudem werden die Uhrzeit und auf Wunsch der Akkustand auf dem Display des Ringes angezeigt. Der wasserdichte Ring aus Edelstahl ist mit drei Tasten versehen, mit denen die Musik-Funktionen des Smartphones gesteuert werden können. Auch Fotos soll das Smartphone durch Drücken eines der auf dem runden Schmuckstück angebrachten Knöpfe erstellen können. Für die Konfiguration des Ringes wird es eine App geben, der Akku des Ringes wird über eine kabellose Auflade-Station mit Strom gespeist. Die Kapazität des Akkus soll für einen Betrieb von 24 Stunden ausreichen.

Für die Entwicklung und Produktion des „Smarty Ring“ sind auf der Crowdfunding-Plattform indiegogo.com fast 300.000 US-Dollar“ zusammengekommen. Avisiert worden waren vom Anbieter lediglich 40.000 US-Dollar. Die Produktion des Ringes kann damit starten, ausgeliefert werden soll er im April 2014. Vorbestellungen sind noch bis Ende des Jahres zum Preis von 175 US-Dollar möglich, danach wird er hundert Euro mehr kosten. Verkauft werden sollen mehrere Versionen des Ringes in elf verschiedenen Größen, damit der smarte Ring sowohl an dünne und dicke sowie kurze und lange Finger passt. Der Preis des Ringes ist abhängig vom gewünschten Funktionsumfang. Bestellt wurden bereits über 1.000 Exemplare des Ringes.

Wird es einen würdigen Nachfolger des “Einen Ring” aus der Tolkien-Welt geben? Ich bin gespannt, wie das Gadget performen wird und ob das Vertrauen in die Entwickler gerechtfertigt ist. Die Präsentation des Ringes weckt jedenfalls Lust auf mehr. Allerdings handelt es sich beim bislang veröffentlichten Bildmaterial lediglich um konzeptuelles Design. Darüber hinaus sind kaum Informationen auf den Webseiten über die indischen Initiatoren des Projektes zu finden. Warten wir also lieber erstmal auf die Verfügbarkeit und trinken bis dahin unseren Ostfriesen-Tee.

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