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Gähnende Langeweile am Muttertag: Kickers siegt glücklich gegen Rot-Weiß Erfurt

Kickers-Ottifanten-LogoEs war praktisch die letzte Chance für die Emder Regionalliga-Fußballer nochmals in den Meisterschaftskampf einzugreifen. Nach den gestrigen Siegen von Magdeburg und St. Pauli musste ein Dreier her. Und so wollten die Fußballer von Kickers Emden ihren Müttern zum Muttertag unbedingt einen Sieg schenken. Doch wieder einmal folgte zunächst eine langweilige erste Halbzeit ohne große Höhepunkte. Mut zum Risiko, offensives Spiel – Fehlanzeige. Einziger wirklicher Aufreger kurz vor der Pause durch Cerci. Kunstvoll oder glücklich, man weiß es nicht, trifft er den Ball vor dem gegnerischen Tor. Das runde Leder trudelt an den Außenpfosten, Chance vertan. Kurze Zeit später bitten Referee und Trainer Marc Fascher vor knapp 3.000 enttäuschten Zuschauern zum Pausentee.

Etwas besser dann die zweite Halbzeit. Kickers mit offensivem Spiel nach vorne, Erfurt hielt dagegen. Die Gäste wirkten jedoch zunehmend spritziger und erarbeiteten sich auch die besseren Chancen. Vor dem Tor gingen die Erfurter dann aber doch zu unkonzentriert zu Werke. Höhepunkt war ein Missverständnis zwischen Torwart Hoffmeister und Abwehrspieler Gundelach. Erfurts Hebestreit kommt freistehend an den Ball, trifft aber das leere Tor nicht. Für zusätzliche Unruhe vor dem Tor der Blau-Weißen sorgte auch ein gut aufgelegter Kumbela, der als ständiger Unruheherd die Kickers-Defensive auf Trab hielt.

Dann aber die 72. Minute. Celikovic passt auf Vujanovic, und der schiebt das runde Leder aus abseitsverdächtiger Position an Erfurts Keeper Ratajczak ins Tor vorbei. Jubel auf den Rängen, das Spiel gedreht. Anschließend warf Erfurt zwar alles nach vorne, zum Ausgleich reichte es für Erfurt trotz einiger vielversprechender Freistoßsituationen jedoch nicht. Ein insgesamt mäßiges Spiel ging somit nach langweiligen 90 Minuten mit einem 1:0 Sieg für Kickers zu Ende.

Kickers steht nun mit fünf Punkten Abstand auf die Aufstiegplätze auf Platz 3 der Tabelle. Nächste Woche kommt es zum schweren Spiel in Dresden. Sollten die Ostfriesen auch dort siegreich vom Feld gehen, kommt es in der darauf folgenden Woche im Embdena-Stadion zum absoluten Schlagerspiel gegen den FC Magdeburg. In Ostfriesland darf also eine weitere Woche von der Zweiten Bundesliga geträumt werden.

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4 Responses to "Gähnende Langeweile am Muttertag: Kickers siegt glücklich gegen Rot-Weiß Erfurt"

  1. Timo sagt:

    Grottenkick. Aber hauptsache gewonnen. Gegen Dresden muss aber eine 100-prozentige Leisterungssteigerung her. Ansonsten gehen wir dort unter.

  2. Armin sagt:

    Spiel abhaken, über das Wie fragt morgen keiner mehr. Gebe Timo aber Recht: Gegen Dresden muss spielerisch mehr kommen. Was mich wundert, ist die nach wie vor defensive, kontrollierte Ausrichtung. Klar, hinten muss die Null stehen. Aber es zählen nur Siege. Fascher muss doch deshalb mehr nach vorne spielen lassen, oder nicht? Unglücklich, dass Altin nächste Woche gesperrt ist. Zehn gelbe Karten in einer Saison, das müsste doch bestimmt ein neuer Negativrekord sein!

  3. Frankyboy sagt:

    Die Erfurter können einem schon ein bisschen Leid tun. Aber wie ich bereits sagte, nun sind wir Dritter. Vielleicht sorgen wir ja in Dresden für die Sensation.

  4. Helge sagt:

    Und hier gibts den dazugehörigen TV-Bericht vom MDR: http://www.mdr.de/sport/fussball_rl/4459281-hintergrund-4459284.html

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