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Solarboot-Rennen im Emder Hafenbecken

Noch vor ein paar Tagen war durch ein Bootsunglück ungewollt Action im Emder Hafen angesagt. Doch die Toten sind geborgen, das Leben geht (für andere) weiter. Und deshalb ist es auch gar nicht so ungewöhnlich, dass am 14. Juli im Emder Hafenbecken ein kurioser Wettbewerb stattfindet. An diesem Tag fahren zwanzig mit Lichtenergie angetriebene Wasserfahrzeuge bei einem Lauf der offiziellen Deutschen Solarboot-Meisterschaft um den Sieg. Zum Teilnehmerkreis gehört mit der „Solarla“ auch ein Boot der Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven. Das maritime Gefährt haben fleißige Studenten in Eigenregie im Rahmen eines studentischen Projekts entwickelt. Das 10.000 Euro teure Doppelrumpfboot besteht aus dünnen Speerholzplatten und ist bis zu 20 Stundenkilometer schnell. Wer echtes Rennfeeling mit fetzigen, dröhnenden und röhrenden Motoren erwartet, wird jedoch enttäuscht sein. Denn durch die innovative Antriebstechnik bewegen sich die Boote nahezu geräuschlos fort. Wen das nicht stört, der wird nach rund 30 Kilometern Fahrtstrecke einen Sieger ins Ziel kommen sehen – sofern die Sonne mitspielt. Gestartet wird das Rennen gegen zehn Uhr morgens am Emder Ratsdelft. Wie wäre es denn eigentlich mit einem Trauerflor für die Teilnehmer? Ist nur so eine Idee…

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3 Responses to "Solarboot-Rennen im Emder Hafenbecken"

  1. anonymous sagt:

    “Wie wäre es denn eigentlich mit einem Trauerflor für die Teilnehmer?” Was hat das denn mit dem Solarbootrennen zu tun ? “Kopfschüttel”

  2. Micha sagt:

    Lies einfach die vorherigen Artikel, dann verstehst du die Anspielung.

  3. Emder sagt:

    Totaler Blödsinn, dauernd kommen auf der Welt Menschen um’s Leben. Es gibt doch gar keine Verbindung zwischen dem Unfall und dem Solarbootrennen.

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