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Mehr Licht als Schatten beim Saisonstart in die 3. Liga

Sieben lange Wochen mussten sich die ostfriesischen Fußballfans auf den ersten Auftritt des BSV Kickers Emden in der neuen 3. Liga gedulden. Und das Warten auf das Premierenspiel hatte sich gelohnt. Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen besiegte der Drittligist aus Ostfriesland am gestrigen Sonnabend den Wuppertaler SV verdient mit 1:0 Das Tor des Tages für die Blau-Weißen erzielte Tom Moosmayer in der 33. Minute mit einem sehenswerten Freistoß. Aus 20 Metern zirkelte der Mittelfeldmann den ruhenden Ball gekonnt mit einem Schlenzer hinter die Wuppertaler Torlinie. Zuvor hatten die knapp 4.500 Zuschauer ein eher verhaltenes Spiel beider Mannschaften ohne große Höhepunkte gesehen. Die Emder übernahmen dabei den aktiveren Part, so dass die Führung unter dem Strich verdient war. Auch nach der Führung kontrollierten die Ostfriesen das Geschehen und kauften den Wuppertalern trotz der Schwüle durch unbändigen Einsatzwillen den Schneid ab. Die beste Torchance vor der Halbzeit besaßen aber die Gäste aus der Schwebebahn-Stadt. Ein Querschläger von Kickers-Neuzugang Markus Unger senkte sich auf die Querlatte des eigenes Kastens, Kickers-Torhüter Masuch wäre ...

Lange Warteschlangen: Bilder von der Eröffnung des Media Marktes in Emden

Unser Leser Christian Schumann hat uns ein paar Bilder von der Eröffnung des Media Marktes in Emden zur Verfügung gestellt. Die Bilder wurden von ihm am frühen Freitagabend gegen 17.30 Uhr aufgenommen. Wie auf den Fotos zu erkennen ist, gab es eine Abfertigung in der abgesperrten Zone. Erst wenn ein Schub Leute aus dem Media Markt kam, durften neue hinein. Ganz wie in einer überfüllten Disko – viele Ostfriesen haben scheinbar noch nie einen Media Markt besucht. Insgesamt besuchten nach Angaben der ostfriesischen Tagespresse am Freitag zirka 20.000 Menschen Ostfrieslands ersten Media Markt. Auch am Samstag war es brechend voll, allerdings verließen auch viele Besucher den Elektronikdiscounter nach unserer Beobachtung wieder mit leeren Taschen. Ostfriesisches Sightseeing eben.

2.000 Menschen wohnen der Eröffnung des Emder Media Marktes bei

Geschätzte 2.000 Menschen hatten sich in der vergangenen Nacht um Punkt Null Uhr vor dem Media Markt in Emden-Harsweg versammelt. Als dann schließlich die Eingangstore geöffnet wurden, blieb das große Chaos jedoch aus. Zwar bildeten sich an den Kassen und vor den Regalen schnell lange Menschenschlangen, doch Zustände wie es sie in Berlin gab, blieben aus. Ebenso unterblieben Sachbeschädigungen, auch Verletzte gab es nicht. Der ein oder andere Käufer dürfte sich aber beim Warten vor dem Elektronikdiscounter eine böse Erkältung zugezogen haben. Alles in allem ein ruhiger Tagesübergang. Übrigens: Die Eröffnung von Ostfrieslands erstem Media Markt in Emden hat Ostfriesenblog.de einen neuen Besucherrekord beschert. Allein gestern besuchten unsere Seite mehr als 730 Internetsurfer. Auch in den Tagen zuvor waren es täglich jeweils bis zu 400 Besucher gewesen. Fast alle waren über die Google-Suche mit Begriffen wie "Media Markt" und "Emden" auf uns gestoßen. Wir sagen danke, lieber Media Markt. Sollte jemand Fotos von der Eröffnung haben, würden wir uns freuen, wenn wir diese hier veröffentlichen dürften. Schickt sie ggf. an redaktion@ostfriesenblog.de ...

Erster Media Markt Ostfrieslands öffnet um Mitternacht in Emden seine Pforten

Wer sich heute nacht mal wieder über das Fernsehprogramm ärgert oder Probleme beim Einschlafen hat, kann statt Schäfchen einfach Schnäppchen zählen: im ersten Media Markt Ostfrieslands. Pünktlich um 00.00 Uhr Ostfriesenzeit öffnet der in Emden-Harsweg, direkt an der A 31, gelegene Elektromarkt seine Pforten. Angekündigt wurde die Neueröffnung bereits seit Wochen, heute waren dann in einer Beilage in allen ostfriesischen Zeitungen verschiedene Eröffnungsangebote aufgelistet…

Ostfrieslands erster Media Markt eröffnet bald in Emden – regionale Werbeoffensive beginnt

Ende des Monats ist es soweit: Ostfrieslands erster Media Markt öffnet in Emden seine Pforten für die zahlende Kundschaft. Bereits heute begann der Elektronik-Discounter mit ganzseitigen Anzeigen in der ostfriesischen Tagespresse auf das besondere „Event“ hinzuweisen. Auf den schwarz-rot-gelb gefärbten und dem Layout der Bildanzeitung ähnelnden Motiven heißt es: „Ostfriesen fordern: Gleiches Recht für alle!“ Und weiter: „Berlin, Hamburg, Bremen, sogar Oldenburg hat einen, nur Ostfriesland zahlt drauf. Deshalb her mit dem Media Markt – Sofort.“ Endlich also werden auch wir Ostfriesen glücklich und so richtig geil. Niegelnagelneue LCD- und Plasmabildschirme mit FullHD-Logo, modernste und sparsame Waschmaschinen mit XXL-Effizienzklassen-Prädikat sowie ultraleise Staubsauger…

Solarboot-Rennen im Emder Hafenbecken

Noch vor ein paar Tagen war durch ein Bootsunglück ungewollt Action im Emder Hafen angesagt. Doch die Toten sind geborgen, das Leben geht (für andere) weiter. Und deshalb ist es auch gar nicht so ungewöhnlich, dass am 14. Juli im Emder Hafenbecken ein kurioser Wettbewerb stattfindet. An diesem Tag fahren zwanzig mit Lichtenergie angetriebene Wasserfahrzeuge bei einem Lauf der offiziellen Deutschen Solarboot-Meisterschaft um den Sieg. Zum Teilnehmerkreis gehört mit der „Solarla“ auch ein Boot der Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven. Das maritime Gefährt haben fleißige Studenten in Eigenregie im Rahmen eines studentischen Projekts entwickelt. Das 10.000 Euro teure Doppelrumpfboot besteht aus dünnen Speerholzplatten und ist bis zu 20 Stundenkilometer schnell. Wer echtes Rennfeeling mit fetzigen, dröhnenden und röhrenden Motoren erwartet, wird jedoch enttäuscht sein. Denn durch die innovative Antriebstechnik bewegen sich die Boote nahezu geräuschlos fort. Wen das nicht stört, der wird nach rund 30 Kilometern Fahrtstrecke einen Sieger ins Ziel kommen sehen – sofern die Sonne mitspielt. Gestartet wird das Rennen gegen zehn Uhr morgens am Emder Ratsdelft. ...

2 Tote im Emder Hafen

Schrecklicher Unfall im Emder Hafen – am Südkai. Um 13.20 Uhr ging der Notruf in der Emder Rettungsleitstelle ein. Auf dem russischen Frachter "Forest 1" am Südkai hatte es eine Rettungsübung gegeben. 7 Besetzungsmitglieder bestiegen das Rettungsboot. Das riß – aus bislang unbekannten Gründen – aus der Verankerung, prallte an Bord des Frachters auf und stürzte dann ins Wasser. 4 Mann konnten sich schwimmend an Land retten. 3 blieben unter Wasser – nach Angaben der Wasserschutzpolizei 45 Minuten lang! Den Kampf um ihr Leben verloren dabei zunächst ein Matrose, dann der Chefingenieur des Frachters im Krankenhaus. Der 2. Offizier schwebt noch in Lebensgefahr. Unklar ist noch, ob sich der Haken des Rettungsbootes von selbst löste oder durch "unsachgemäße Bedienung" gelöst wurde. Rund 70 Rettungskräfte waren vor Ort im Einsatz! Davon allein 23 Sanitäter!

Endgültig ausgelöscht: Adolf Hitler ist kein Ehrenbürger Emdens mehr

Wir schreiben das Jahr 1889, es ist der 20. April. Ein unglückseliger Tag. Denn in Braunau am Inn in Österreich erblickt Adolf Hitler, späterer Schulabbrecher, erfolgloser Künstler, Antisemit, Massenmörder, Barbar, Diktator, Kriegstreiber und –verbrecher das Licht der Welt. Man munkelt, der Himmel hätte an diesem Tag viele Tränen vergossen. Auf den Tag genau, 44 Jahre später: Emden verleiht dem regierenden Reichskanzler Adolf Hitler anlässlich seines Geburtstages in Abwesenheit die Ehrenbürgerschaft. Nach dem Ende des Nazi-Regimes konnte und wollte sich wohl niemand mehr an diesen Tag erinnern. Und irgendwie und irgendwann verschwanden dann auch die Original-Urkunden. Eine Ehrenbürgerschaft hatte es nie gegeben. Doch Aktenbereinigung ist keine Geschichtsbereinigung. Die Gegenwart, Mai 2007. Eine Meldung geistert durch die Medien der Republik, über die Ticker der Nachrichtenagenturen läuft: „Emder wollen Hitler die Ehrenbürgerschaft aberkennen“. Ein gemeinsamer Antrag aller Fraktionen sei es. Ein Zeichen gegen rechte Gewalt wolle man setzen, heißt es offiziell. Was war passiert? Man hatte sich in Emder Kreisen an den unsäglichen Tag erinnert. Formal war die Ehrenbürgerschaft ...

Fischfeeling für Ostfriesen

Fische und anderes Meeresgetier zu beobachten ist informativ und macht Spaß – das zeigen allein die vielen gut besuchten Aquaparks. Doch wie fühlt sich so ein Fisch eigentlich, so angeschaut, betrachtet, angeglupscht? Ostfriesen können es im Ökowerk Emden demnächst am eigenen Leib erfahren: Ein in einen gläsernen Teich eingelassenes Aquarium von 2,70 m Länge und 70 cm Breite wird Interessierte mit einer ganz besonderen Beobachtungsgabe ausstatten – Fischperspektive inklusive. Doch das ist noch nicht alles, was das Emder Ökowerk in diesem Jahr zu bieten hat …

Sedow besucht Emden: Der modernen AIDA-Diva folgt majestätischer Glanz

Das russische Segelschulschiff Sedow ist wieder zu Besuch in Emden. Mit 3.566 BRT und einer Länge von 117,5 Metern ist sie das größte noch auf den Meeren schippernde traditionelle Segelschiff der Welt. Die in Stahl gebaute Viermastbark mit Hilfsmaschine ist nach dem russischen Marineoffizier und Polarforscher Georgi Jakowlewitsch Sedow benannt. 1921 lief die Sedow in Kiel vom Stapel, seit Ende des Zweiten Weltkrieges segelte sie unter sowjetischer bzw. russischen Flagge. Bis zu 200 Mann kann die Sedow aufnehmen, davon gehören knapp 60 zur Stammbesatzung. Der Rest sind Kadetten und zahlende Mitsegler. Der Windjammer kann dieses Wochenende in seiner Patenstadt Emden besichtigt werden. Für die musikalische und passende Unterhaltung sorgen verschiedene Emder Shanty-Chöre.
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