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Ostfriesen Zeitung online: Was sich mit dem Relaunch ändert, oder: viel Lärm um (fast) Nichts…

Wie bereits berichtet, launcht die Ostfriesen Zeitung am 24. April ihren neuen Internetauftritt. Treue Online-Abonnenten kamen bereits heute exklusiv in den Genuss einer neunseitigen Broschüre, die über die wichtigsten Änderungen und Neuerungen informiert. Von der Informationsflut ausgeschlossen sind die Leser der Printausgabe. Sie sollen nach dem Willen der OZ erst einen Tag vor dem geplanten Relaunch von den Umwälzungen erfahren – vermutlich aus der gedruckten Broschüre, die der OZ wohl am 23. April beiliegen wird. Investigativ wie der Spiegel, satirisch wie das Titanic-Magazin, zickig wie Paris Hilton und revoltierend wie Ostfriesenblog.de präsentieren wir an dieser Stelle vorab die wichtigsten Details…

Zeitungsgruppe Ostfriesland relauncht Internetauftritte – Ostfriesen.tv erstellt die Video-Beiträge

Am 23. April starten die neuen Online-Auftritte der Tageszeitungen General-Anzeiger und Ostfriesen-Zeitung. Damit kehren auch die Videonachrichten der ehemaligen Online-Zeitung ostfriesen.tv zurück. Neu auf den Seiten www.ga-online.de und www.oz-online.de sind dann nicht nur die frei zugänglichen Videonachrichten. Gab es dort bisher die Meldungen und Artikel von Ostfriesen-Zeitung und General-Anzeiger zu lesen, werden die künftigen Auftritte völlig umgestaltet. Insgesamt wird das bisher kostenpflichtige Informationsangebot aufgebrochen und künftig jedem Interessierten – auch ohne Abo – zur Verfügung gestellt. Eine eigene Online-Redaktion pflegt die Auftritte. Sie versorgt die User aktuell mit den wichtigsten Nachrichten aus der Region – kostenlos und ohne vorherige Registrierung durch den Nutzer. Wer die gesamten Ausgaben der Zeitungen lesen möchte, kann künftig den GA und die OZ als E-Paper abonnieren. Den Tageszeitungsabonnenten stehen diese generell zur Verfügung. Ein Ausblick auf den Videobereich findet sich bereits auf der Plattform von Youtube. Dort macht die Redaktion von ostfriesen.tv schon einmal Geschmack auf die bewegten Bilder, die es künftig ...

Radio Leuchtturm – Internetradio aus Ostfriesland

Dass es außer uns auch noch weitere internetaffine Ostfriesen gibt, zeigt das Beispiel Radio Leuchtturm. Das Internetradio haben wir bei einem unserer Streifzüge durchs ostfriesische Web entdeckt. Den Sender, der von Gerd Diehl aus Großefehn ins Leben gerufen wurde, gibt es seit April 2006. 24 Stunden lang und sieben Tage die Woche beschallen 13 Moderatoren und zwei im Hintergrund arbeitende Techniker die Internetgemeinde mit abwechslungsreicher Musik. Zwischen neun Uhr morgens und Mitternacht ertönen gelegentlich auch die mal sanft-zart, mal kernig-rauh klingenden Stimmen der Moderatoren. Wer möchte, kann sich bei Radio Leuchtturm übrigens auch eigene Musik wünschen. Und das funktioniert so: Man klickt auf der Homepage auf Sendeplan, sucht sich die jeweils aktuelle Sendung aus, und wählt aus der Playliste des Moderators ein bis drei Lieder. Anschließend drückt man auf den Button "Wünschen" und schon ist das Lied beim jeweiligen Moderator in dessen Abspielliste gelandet. Beim Hörer geht zeitgleich noch ein kleines Fenster auf, in dem ein Name und ein Gruß eingetragen werden können. Kurze Zeit später spielt Radio Leuchtturm das Wunschlied, ...

Ostfriesen.tv stellt Angebot ein und kooperiert zukünftig mit der Zeitungsgruppe Ostfriesland

Für Ostfrieslands Internet-Surfer beginnt das Jahr 2008 mit einer traurigen Nachricht. Ostfriesen.tv, Ostfrieslands erste reine Online-Zeitung, stellt ab sofort die redaktionelle Berichterstattung ein. Die Macher um Matthias Adelmund bleiben der ostfriesischen Medienlandschaft allerdings treu und kooperieren im neuen Jahr mit der Zeitungsgruppe Ostfriesland (ZGO), die unter anderem die Ostfriesen-Zeitung herausgibt. Das dreiköpfige ostfriesen.tv-Team wird verstärkt den Videobereich fokussieren und künftig für die ZGO Videobeiträge mit Nachrichten aus der Region produzieren, die auf den Internetseiten der Ostfriesen-Zeitung und des General-Anzeigers zu sehen sein werden. Die ersten Nachrichtenvideos sollen laut ostfriesen.tv im 2. Quartal 2008 ausgestrahlt werden.

Entflechtung in der ostfriesischen Medienlandschaft? Nordwest-Zeitung trennt sich von Anteilen an der Zeitungsgruppe Ostfriesland

Und wieder hat sich etwas in Ostfrieslands Medienlandschaft getan. Wie der Kressexpress in seinem aktuellen Newsletter meldet, haben die Gesellschafter der Oldenburger Nordwest-Zeitung ihre Anteile an der Zeitungsgruppe Ostfriesland (ZGO) und der Arbeitsgemeinschaft Ostfriesischer Zeitungsverlage verkauft. Zur ZGO gehören zwei Anzeigenblätter, der General-Anzeiger (Oldenburg) und die Ostfriesen-Zeitung. Die Anteile erworben haben die Mitgesellschafter Siebe Ostendorp GmbH aus Rhauderfehn sowie Robert Dunkmann und die A.H.F Dunkmann GmbH aus Aurich. Der Verkauf der Anteile geschieht nicht ganz freiwillig. Das Bundeskartellamt hat die Unternehmensgruppe um die Nordwest-Zeitung wegen nicht genehmigter Beteiligungen im Februar abgemahnt und schon seit längerer Zeit unter Beobachtung. Vermutlich wurde der Druck des Kartellamts auf die Verlagsgesellschaft Nordwest-Zeitung zu groß.

Ostfriesland aktuell: Tägliche Nachrichtensendung bei den Ostfriesischen Nachrichten

"Ostfriesland aktuell" ist der Titel einer neuen Nachrichtensendung, die heute Abend um 19 Uhr von ON-TV erstmalig im Internet ausgestrahlt wird. ON-TV steht für Ostfriesische Nachrichten TV und ist ein Angebot des Medienhauses Dunkmann, das mit den Ostfriesischen Nachrichten (ON) eine der größeren Tageszeitungen Ostfrieslands herausgibt. Die Sendung dauert rund fünf Minuten, wird werktäglich ausgestrahlt und ist im Onlineangebot der ON abrufbar. Thema der Sendung ist das aktuelle Tagesgeschehen aus Aurich und Ostfriesland. Zu hoffen bleibt, dass die Sendungen etwas unterhaltsamer werden als es die aktuelle Anmoderation von Stefan Dunkmann im Ankündigungstrailer ist. Der Trailer schmückt seit einiger Zeit die Webseite der ON und kann hier eingesehen werden. Freuen wir uns auf ein Team, das weiß, “was Nachrichten sind”. Ein Team, das weiß, dass "das Internet ein schnelles Medium" (siehe Trailer) ist. Ach, freuen wir uns einfach auf ein weiteres Medienangebot.

Wie es damals wirklich war in Ostfriesland: Friesischer Rundfunk veröffentlicht Online-Geschichtsbuch zur Entstehung des FRF

Lange angekündigt, verschoben und dann doch online gestellt. Seit heute gibt es auf den Internet-Seiten des Friesischen Rundfunks eine Art Geschichtsbuch, das die Leser über die „unendliche Geschichte des Friesischen Rundfunks“ informiert. Die FRF-Chronik berichtet nach Angaben der FRF-Macher über die Geburt und Anfänge des Friesischen Rundfunks, die Hindernisse und die Attacken anderer. Ein Buch, das zum Nachdenken anregen soll, zum Schmunzeln und auch zum Wundern. Und in der Tat finden sich in der Darstellung einige interessante Beiträge zum Werdegang des Fernsehsenders aus Ostfriesland. Leider wechseln sich informative Hintergründe recht häufig mit subjektiven Eindrücken des Chronisten und FRF-Besitzers Karl-Heinz Sünkenberg ab. Da erfährt der Leser etwas über aus Kummer weinende Zuschauer oder die einmal täglich an die FRF-Mitarbeiter ausgegebenen warmen Mahlzeiten. Da gibt es weinende Mitarbeiter und die vielen bösen Buben in Gemeinden, Feuerwehr und bei den Medien. Alle wollten sie dem FRF ans Bein, und alle sind sie gescheitert. Seht her, den FRF gibt es auch heute noch, will er uns wohl sagen, der Geschichtenerzähler Karl-Heinz Sünkenberg. Bekanntlich gibt ...

Ostfriesen.tv: Ostfrieslands erste Online-Zeitung gestartet

Ostfriesland hat nun auch eine eigene Online-Zeitung. Seit dem vergangenen Wochenende können Internetsurfer unter der Adresse www.ostfriesen.tv aktuelle Nachrichten, Reportagen und Berichte aus Aurich, Leer, Emden, Norden und Umgebung abrufen. Neben dem Nachrichtenangebot gibt es einen großen Service-Bereich: Hier bietet ostfriesen.tv seinen Nutzern Tipps und Tricks für den Alltag. In der Rubrik „Kultur“ finden sich zudem Kinokritiken und Buchrezensionen. Darüberhinaus gibt es regionale Sportberichterstattung und die wichtigsten Nachrichten aus Niedersachsen. Und wie es sich für ein Onlinemedium gehört, wechseln sich Textwüsten und multimediale Oasen sinnvoll ab. So finden die Leser auf den Internetseiten von ostfriesen.tv auch zahlreiche interessante Fotos und Videos zum Anschauen. Bis zu fünfmal täglich wird die Internetzeitung aktualisiert. Die Redaktion von Ostfriesenblog.de wünscht den Machern um Matthias Adelmund viel Glück bei ihrem Projekt. Wir bleiben am Ball und beobachten die weitere Entwicklung.

Ganztägiger plattdeutscher Radiosender für Ostfriesland?

Die Junge Union Wittmund prescht mit einer interessanten Idee vor. In einer aktuellen Pressemitteilung fordert sie den Aufbau eines ganztägigen plattdeutschen Rundfunkangebotes innerhalb der NDR-Senderfamilie. Die Programmstruktur des Senders soll sich an alle Alters- und Bevölkerungsschichten richten. Vorbild für ein solches Angebot ist die britische BBC, die für den Landesteil Wales ein eigenes Radioprogramm mit aktuellen Nachrichten und Kultursendungen auf walisisch produziert. Begleitend senden die englischen Radiomacher moderne Popmusik, um vor allem die junge bis mittlere Generation als Hörer zu gewinnen.

Medienkrieg in Ost-Friesland?

Von der – nach außen hin zumindest noch – reichhaltigen Zeitungslandschaft Ostfrieslands haben wir an dieser Stelle bereits gehört. Ebenso von dem eigentümlicher Fernseh-"Sender" FRF1 (Friesischer Rundfunk), der in die ost-friesischen Kabelnetze eingespeist wird. Alles in allem also paradiesische Verhältnisse in der friesischen Medienwelt? Wohl kaum. Zur Stunde gehen Mitarbeiter und Fans des friesischen Rundfunks in Wittmund auf die Straße und demonstrieren für ihren FRF. Die Bildschirme bleiben schwarz. In den Kreisen Wittmund und Friesland sowie der Stadt Wilhelmshaven ist der FRF seit Tagen schon nicht mehr auf Sendung. Was ist also los in der ost-friesischen Medienwelt? Hier also der Versuch einer Dokumentation.
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