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Teihndusend Oostfresenutwiesen utstellt

Oostfreeske Böskupp weer in dree Spraken in’t Internet Oostfreesland/Wereld. An d’ 21. Januarmaant hett de Oostfreeske Böskupp de 10.000ste Oostfresenutwies ruutgeven. Kregen hett hum en jung Froominske ut Weener in dat oostfreeske Rheiderland. As dat Gebruuk is bi süks’n Jubiläum, kriggt se daar en lüttje Ehrenmedaille för. Daarto gift dat nu de Internetsied van de Oostfreeske Böskupp weer in dree Spraken. Dat hele Wark is nu in de Lannesspraak Platt, up Dütsk un ok up Ingelsk to lesen. Bold de hele Sied is in Tokunfst weer mehrtalig. Dat gaff dat fröher al maal up de Internetsieden van de Böskupp, man achter en Umstellen van de Technik harr de Webstee en Tied lang blot een Spraak.

Brennprogramm Ashampoo auf Ostfriesenplatt

Die Oldenburger Softwarefirma Ashampoo hat ihr erfolgreiches Brennprogramm "Ashampoo Burning Studio" ins ostfriesische Platt übersetzt und vertreibt es nun auch unter dem Namen "Ashampoo Brann-Stuuv". Verantwortlich für diese Übersetzung ist der Pressesprecher von Ashampoo, Johann Lüppen aus Ostfriesland. Mit Hilfe des Plattdeutschbüros der Ostfriesischen Landschaft erstellte er die plattdeutsche Variante. Bei mittlerweile 30 verschiedenen Sprachen des Programms habe er sich einfach gefragt, warum Platt noch nicht darunter zu finden sei, teilte das Unternehmen in einer Pressemitteilung mit. Das Ostfriesenblog meint: einen Brennen konnten sich die Ostfriesen zwar auch vorher schon problemlos, aber dennoch hoffen wir, dass dieses Vorbild zahlreiche Nachahmer findet.

Plattdeutsche Zeitschrift aus Ostfriesland: DIESEL – dat Stiekelbladd up Platt

Wer sich für plattdeutsche Literatur, Sprache und Kultur mit Schwerpunkt Ostfriesland interessiert, muss schon sehr lange suchen, um ein interessantes und erschöpfendes Informationsmedium zu finden. Weitaus mehr als nur ein Geheimtipp ist das DIESEL-Magazin. Die Zeitschrift, die vollständig in plattdeutscher Sprache geschrieben ist, erscheint seit nunmehr 15 Jahren. Im Juni 2007 erschien Ausgabe Nr. 60. Besonders beliebt ist das Magazin vor allem bei den Einwohnern Ostfrieslands. Nach Angaben des Herausgebers sind über 90 Prozent der Abonnenten waschechte Ostfriesen. Das Blatt, das wegen seiner kritischen und mitunter aufmüpfigen Art landläufig auch unter dem Namen „DIESEL – dat Stiekelbladd up Platt" fingiert, erscheint viermal im Jahr (Februar, Juni, September und November). Im Jahres-Abonnement kostet es zwölf Euro, das Porto ist hier bereits inklusive. Einzelhefte, die es auch in ausgewählten Geschäften und Zeitschriftenläden gibt, schlagen mit drei Euro pro Heft zu Buche. Herausgeber und Redaktion des DIESEL-Magazins arbeiten eng zusammen mit dem Verein Oostfreeske Taal und dem Arbeitskreis ostfriesischer Autoren und Autorinnen (=WArkkopppel oostfreeske SChrieverslü), ...

Ganztägiger plattdeutscher Radiosender für Ostfriesland?

Die Junge Union Wittmund prescht mit einer interessanten Idee vor. In einer aktuellen Pressemitteilung fordert sie den Aufbau eines ganztägigen plattdeutschen Rundfunkangebotes innerhalb der NDR-Senderfamilie. Die Programmstruktur des Senders soll sich an alle Alters- und Bevölkerungsschichten richten. Vorbild für ein solches Angebot ist die britische BBC, die für den Landesteil Wales ein eigenes Radioprogramm mit aktuellen Nachrichten und Kultursendungen auf walisisch produziert. Begleitend senden die englischen Radiomacher moderne Popmusik, um vor allem die junge bis mittlere Generation als Hörer zu gewinnen.

Plattprooten im Kindergarten

Ein echter ostfriesischer Plattprooter – eine Seltenheit? Diesen Eindruck erwecken immerhin die Städte Ostfrieslands. Gerade die Kleinsten kennen hier oftmals nicht mehr die Sprache ihrer Vorfahren. Doch dem kann Abhilfe geschaffen werden: Immer mehr ostfriesische Kindergärtnerinnen kommunizieren mit ihren Zöglingen hauptsächlich auf Platt. Ein Beispiel für eine erfolgreiche Sprachlehre ist der Kindergarten Klecks in Leer. Seit November letzten Jahres "versteht" eine Erzieherin nur noch Platt.

Ostfriesenlied und zugleich ostfriesische Hymne: In Oostfreesland is’t am besten

Kaum einer kennt ihn noch, viel ist auch nicht mehr von ihm übrig: Enno Wilhelm Hektor, geboren 1820 im ostfriesischen Dornum, gestorben 1874 weitab der Heimat in Nürnberg. Der Autor und Dichter kehrte 1849 Ostfriesland den Rücken und schrieb aus Sehnsucht das Heimatlied der Ostfriesen. „Sehnsucht nach der Heimat“ war dementsprechend auch der urtümliche Titel. Heutigentags ist Hektos Werk als „Ostfriesenlied“ bekannt, landläufig kursiert das Stück auch unter dem Titel „In Oostfreesland is’t am besten“. Die ostfriesische Hymne wird nach der Melodie des berühmten deutschen Volksliedes „Weißt du wie viel Sternlein stehen“ gesungen. Der Text nimmt ostfriesische Eigenheiten aufs Korn und liest bzw. singt sich so…
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