Bei einem Junggesellenabschied geht es selten zimperlich zu und der künftige Bräutigam hat wahrlich nicht immer gut lachen. Dass jedoch auch kriminelle Energien involviert sein können, oder dies zumindest so scheint, hat ein angehender Ehemann aus Papenburg erfahren müssen. Wie die Ostfriesenzeitung berichtet, hatte ein aufmerksamer Nachbar Samstag nachmittag mehrere vermummte Personen in ein Mehrfamilienhaus stürmen sehen, die den Mann in einen bereitstehenden Wagen zerrten. Mit lautstark quietschenden Reifen und in einem Affentempo sei der Wagen dann weggefahren. Was der Nachbar nicht wusste: Es handelte sich nicht um eine Entführung, sondern um etwas rabiate Freunde des Mannes, die ihn zum Junggesellenabschied "abholten". Die spaßige Tour dürfte nun teuer werden, da die herbeigerufene Polizei den Irrtum erst nach ausführlichen Ermittlungen aufdecken konnte. Zahlen dürfen nun der zukünftige Bräutigam und seine Freunde - ein kostspieliger Start in den Ehestand.
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